Jetzt bin ich seit gut zwei Wochen in der Schweiz und kann ein erstes Fazit ziehen.

Auf der Arbeit bin ich naturgemäß noch nicht seht produktiv. Zur Zeit erhalte ich noch viele Informationen und Einblicke zu Arbeitsabläufen und -weisen. Meinen ersten Auftrag zu einer Programmänderung habe ich allerdings auch schon erhalten. Ich fühle mich von den Kollegen sehr gut aufgenommen. Auffällig ist, dass in Besprechungen jeder zunächst fragt, ob er Schwiitzerdütsch oder Hochdeutsch reden soll. Aber mit dem Schwiitzerdütsch komme ich, abgesehen von dem bärndütsche Dialekt, schon ganz gut klar.
Noch kurz ein paar Worte zur Kantine: Die Auswahl an Speisen ist sehr vielfältig und abwechslungsreich. Bisher hat mir alles gut geschmeckt, auch wenn ich von der Beschreibung nicht immer genau weiß, was es ist- 😉 Die Preise liegen erwartungsgemäß über dem was ich bisher aus Deutschland kannte (z.B. zahle ich für einen Tee, respektive ein Tasse heißes Wasser 2,50 CHF). Dafür ist die Qualität aber auch um einiges besser. Und der Blick von der Terrasse auf den Eiger ist eh unbezahlbar…

Nun noch ein paar Erfahrungen und Auffälligkeiten aus dem Alltag.
Es ist schwer ohne den Ausländerausweis etwas zu beantragen. Bei der Kontoeröffnung gingen schon einige Briefe hin und her um meinen Wohnsitz und Steueransässigkeit zu klären. Ebenso schwierig gestaltet sich zur Zeit die Findung einer Prepaid-Karte fürs Handy. Immerhin habe ich heute die Versicherungspolice meiner Krankenkasse erhalte. Was mich hier wundert ist, dass es keine Versicherungskarte zum Ausweisen gegenüber dem Arzt gibt.

Etwas ganz besonderes ist mir bei einem Spaziergang durch meinen Heimatort aufgefallen. Zwischenzeitlich bin ich über einen Weg gegangen, der auch als Hundewiese dient. Aber dort habe ich nicht einen Hundehaufen gesehen! Das ist etwas was ich selbst von normalen Bürgersteigen in meiner alten Heimat niemals behaupten könnte!

Hier noch zwei Bilder von meinem Rundgang:

Die Rot – sie bildet quasi die Grenze zwischen den Kantonen Bern und Aargau

Bei der Säge