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Der Blog zu meiner Auswanderung in die Schweiz

Schlagwort: Hausarzt

#18: nur eine neue Bildergalerie

Eigentlich wollte ich heute nur eine Bildergalerie von meinem Ausflug am Wochenende veröffentlichen. Aber dann hatte ich heute noch ein überraschendes „Erlebnis“ von dem ich kurz berichten möchte.

Am Morgen hatte ich eine Mail zu meinem Hausarzt geschickt um ein Rezept zu bestellen. Dies ist in Deutschland ja mittlerweile das übliche Vorgehen, um eine Wartezeit bei der Abholung des Rezeptes zu vermeiden.
Eine knappe Stunde später bekam ich dann eine Antwort aus der Praxis. Aber anders als erwartet, habe ich keine Bestätigung erhalten, dass ich das Rezept abholen könne, sondern als Anlage direkt das Rezept.!

Hier gibt es dann auch noch die Bilder von meinem Wochenend-Ausflug.

#17: Fast zwei Monate Schweiz

Jetzt bin ich seit fast zwei Monaten in der Schweiz und kann erneut eine Zwischenbilanz ziehen.

Der Anfang war ja mit einigen Schwierigkeiten verbunden. So hat sich die Kontoeröffnung über mehr als vier Wochen hingezogen, da die Bank meine deutsche Steuernummer haben wollte, obwohl ich alle ihre Forderungen nach einer schweizer Steueransässigkeit erfüllt hatte. Nach dem ich dann endlich meinen B-Ausweis erhalten hatte und ich eine Kopie der Bank zustellen konnte, war dieses Thema erledigt.
Etwas problematisch war auch die Findung eines Hausarztes. Die gewünschte Praxis, die gerade mal 100 Meter von meiner Wohnung entfernt ist, nimmt keine neue Patienten auf. Wie meine Arbeitskollegen anmerkten, ist dies in der Schweiz ein durchaus normaler Zustand und ich könne mich auf eine lange Suche einstellen. Der zweite Anruf bei einem Arzt führte dann aber schon zum Erfolg. Lustigerweise kommt der Arzt auch noch aus Bochum. Das Ärzte vorrangig nicht aus der Schweiz stammen ist wohl auch eher die Regel.

Da alles organisatorische nun also erledigt ist, kann ich mich um einen geregelten Alltag in der Schweiz bemühen.
Ohne Familie fällt dies natürlich schwer, aber auch das wird wohl vorerst ein dauerhafter Zustand bleiben.

Wie fällt also mein Fazit aus?
Ich fühle mich immer wohler hier! Stellenweise kann ich es noch gar nicht glauben, dass ich hier in diesem ganzen Umfeld leben darf. Ich warte immer noch auf einen Haken oder einen herben Rückschlag. Aber in zwei Monaten kann man aber auch noch nicht alles erlebt haben. Also warten wir mal ab.

Zumindest ist die Arbeit immer noch interessant und der Umgang mit den Kollegen ist echt prima. Sprachlich habe ich auch immer weniger Lücken. Im Vorfeld habe ich immer wieder von einer Ablehnung gegen Deutsche gehört. Auch davon habe ich noch nichts mitbekommen. Ich habe auch schon den ersten sozialen Kontakt außerhalb der Arbeit geknüpft. Zur Landschaft und den Freizeitmöglichkeiten muss ich wohl nichts weiter sagen…

In den Fotoalben gibt es direkt zwei neue Galerien zu meinen Ausflügen vom Wochenende. Gestern war ich zum Skifahren auf dem Titlis und heute bin ich durch die Taubenlochschlucht gewandert. Beide Ziele sind innert einer guten Stunde erreichbar.

Abschließend noch ein paar Dinge die mir wieder aufgefallen sind:

  • Meine Spülmaschine hat ein extra Programm für Raclette
  • Die Spritpreise bleiben über mehrere Tage stabil
  • Supermärkte bieten auch Zigaretten zu Angebotspreisen an
  • An verkaufsoffenen Feiertagen kann man ein Einkaufszentrum auch ohne Stau und Parkplatz-Probleme besuchen

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