Diesen Punkt hätte ich auch unter „Über mich“ aufführen können, aber mit irgendeinem Beitrag muss man ja beginnen.
Jeder wird seine persönlichen Gründe für eine Auswanderung in die Schweiz finden (müssen). Hier die Geschichte, warum ich überhaupt in die Schweiz auswandern will:

Ich bin mehr oder weniger zufällig auf die Schweiz gestoßen. Natürlich kannte ich die landschaftliche Vielfalt und Schönheit, wusste, dass man dort mehr Geld verdienen kann als in Deutschland, aber auch das das ganze Leben dort teurer ist. Den Gedanken an eine Auswanderung hatte ich auch schon öfters, aber nie konkretisiert.

Alles begann mit meiner Anmeldung bei XING. Und dies noch nicht einmal um einen neuen Job zu finden sondern lediglich um mit ehemaligen Arbeitskollegen in Kontakt zu bleiben. Aus purer Langeweile vervollständigte ich auch mein Profil und es dauerte nicht lange bis die ersten Headhunter mich kontaktierten. Anfangs ignorierte ich noch die Anfragen. Doch irgendwann dachte ich mir, warum nicht doch mal den Arbeitgeber wechseln? Und genau in diesem Moment kam dann auch eine Anfrage eines Headhunters aus der Schweiz. Nach kurzer Überlegung und Rücksprache mit meiner Familie lies ich mich auf ein erstes unverbindliches Gespräch ein. Als Resultat erhielt ich eine Broschüre, die ich mir im anstehenden Urlaub zu Gemüte führte. Und das war der Startschuss zu einem wahren Informations-Sammlungs-Marathon. Denn das was ich in der Broschüre zu Lesen bekam, klang mehr wie ein Märchen. Doch je mehr ich mich über die Schweiz informierte, desto mehr reifte der Wunsch mein weiteres Leben dort zu verbringen. Und  auch in mehreren Gesprächen im weiteren Bekannten-Kreis wurde mir Nahe gelegt diesen Schritt zu machen.

Von da an Stand also fest: Wenn ich den Job wechsel, dann soll es nur in die Schweiz gehen!

Jetzt fragen sich sicherlich die Meisten: „Und was macht die Schweiz nun zu einem Märchen?“
Hier also kurz die Punkte, die mich „überzeugt“ haben:

  • Landschaftliche Vielfalt auf kleinem Raum
    (Vom hochalpinen Skigebiet zum mediterranen Badesee in wenigen Stunden)
  • die Berge im allgemeinen
    (vom potenziellen neuen Wohnort permanenter oder zumindest kurzfristig erreichbarer Bergblick)
  • eher ländlich geprägte Bebauung
    (im Vergleich zur Betonwüste Ruhrpott (der aber durchaus auch grüne Ecken hat!))
  • hoher Lohn bei geringer Steuerbelastung
  • Gemeinschaft trotz sprachlicher und kultureller Unterschiede

Aber natürlich hat die Schweiz auch „negative“ Seiten, die man berücksichtigen und abwägen muss.

  • hohe Lebenshaltungskosten
  • in manchen Gegenden Fremdenfeindlichkeit (gerade gegen Deutsche)
  • politisch leicht rechtslastig durch die SVP

 

Letztendlich haben aber die positiven Punkte überwiegt, so dass ich den Headhunter mit der Jobsuche beauftragen konnte.