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Der Blog zu meiner Auswanderung in die Schweiz

#31: Zermatt und Matterhorn

Wie im letzten Beitrag erwähnt gab es schon wieder einen neuen Ausflug.

Diesmal hat es uns mit Hilfe der Gemeinde-Tageskarte ins Wallis, nach Zermatt verschlagen. Die Zugfahrt dauerte etwas über 3 Stunden. Es kam zu einer Verzögerung, da aus Sicherheitsgründen Lawinen gesprengt werden mussten.

Mein erster Eindruck von Zermatt war eher erdrückend. Es war eine riesige Menschenmasse am Bahnhof. Ein Kommen und Gehen von Touristen und eine enorme Logistik in Bezug auf den Transport des ganzen Gepäcks.

Die ersten Schritte im „Dorf“ konnten meinen Eindruck nicht ins Positive kehren. Alles zu gross, zu protzig, zu voll. Einzig angenehm war die Autofreiheit. Allerdings sorgten die zahlreichen Elektrobusse nicht dafür, dass man unbeschwert durch die Strassen laufen konnte.
Angenehmer wurde es erst im hinteren Teil von Zermatt, wo nicht mehr so viel Fussvolk unterwegs war und wo man in den Seitenstrassen einen Blick auf das alte, traditionelle Zermatt werden konnte.

Aber letztendlich waren wir ja wegen dem Matterhorn hier.
Und dieser Anblick ist wirklich imposant!
Man kennt diesen Gipfel zwar von zahlreichen Fotos, aber diesen riesigen, spitzen Felsen live zu sehen ist doch etwas ganz anderes.

Auf dem Rundweg konnte man immer wieder einen Blick erhaschen und jedesmal war man beeindruckt.

Beeindruckend waren auch die ständigen Detonationen, die man hören konnte. Und wenn man erstmal den Hubschrauber entdeckt hatte, konnte man auch die Explosionen im Schnee sehen.

 

Da es keine Beschwerden zur neuen Fotogalerie gab, wende ich hier die gleiche technische Lösung an. Die Bilder gibt es demnach hier.

#30: Bernina-Express

Bevor es am kommenden Wochenende zu einem neuen Ausflug geht, wollt ich euch noch schnell die Bilder der letzten grossen Tour präsentieren.

Bereits Anfrag Februar ging die Reise nach Chur um von dort eine Reise mit dem Bernina-Express zu starten.
Viel kann bzw. muss ich zu diesem Ausflug gar nicht sagen. Ausser, dass es atemberaubend und einfach nur schön war.

Die Fotos dazu findet ihr in dieser Galerie. (Ja, ich versuche einen neuen technischen Ansatz)

#29: Dorfobe, Lorzentobel und Höllgrotte

Heute gibt es neben einem neuen Reisebericht mal wieder was zum Thema Auswanderung zu schreiben.

Am Freitag war ich von der Gemeindeverwaltung zum Dorfobe eingeladen. Dort werden Vereine und Personen, die im abgelaufenen Jahr was besonders erreicht haben geehrt. Und zusätzlich werde die neu Zugezogenen vorgestellt.

Treffpunkt war ein Parkplatz auf mittlere Höhe im Dorf. Schon dort habe ich gesehen, dass dieser Dorfobe bei der Bevölkerung wohl auf grosses Interese trifft.
Von dort ging es als Umzug hinter dem Musikchor her hinunter in die Sporthalle der Primärschule. Und wie es sich für die Schweiz gehört wurde für den Umzug kurzer Hand die Hauptstrasse gesperrt.

In der Sporthalle waren dann Schätzungsweise 250 Leute versammelt, was knapp 1/3 der Bevölkerung darstellt.
Und wer nun glaubt, dass dies eine eingeschworene Gemeinschaft ist, die lieber unter sich bleibt, sieht sich getäuscht. Schon beim Treffpunkt wurde ich von einer älteren Frau angesprochen, ob ein ein Neuling sei. Und diese Frage wurde mir im weiteren Verlauf des Abends noch öfters gestellt. Und meine Antwort wurde dabei alles andere als abschätzig aufgenommen. Man fühlte sich in der Gemeinde wirklich gut und gerne aufgenommen.

Der erste Punkt dieser Veranstaltung war dann auch direkt die Vorstellung der Neulinge. Von den über 60 Hinzugezogenen waren aber lediglich knapp 10 Leute anwesend. Dafür mussten wir aber alle nach vorne für die Übergabe eines Geschenkes und eines gemeinsamen Gruppenfotos.

Im weiteren Verlauf des Abends wurde dann die Bürger geehrt, die was besonderes geleistet haben. So wurde z.B. der hiesige Schützenverein in diesem Jahr Schweizer Meister, einige Lehrlinge aus handwerklichen Berufen haben in Abu Dhabi die Weltmeisterschaft der Beruf gewonnen, ein Zehnkämpfer gehört zu den 3 besten Schweizern und eine Schülerin hat im Kanton den besten Matura-Abschluss erzielt.

Am Ende der Veranstaltung gab es dann noch einen köstlichen Apéro. Und obwohl ich dort, abgesehen von einem Nachbarn, nicht wirklich jemanden kannte, stand ich nicht lange alleine herum. Ständig haben sich mir Leute vorgestellt und man musste jedes mal Anstossen.
Als ich mich dann noch mit meinem Nachbarn unterhalten habe, hat sich mir der Gemeindepräsident noch als „Didi“ vorgestellt.

Was soll ich sagen? Ich fühle mich hier einfach wohl.

 

Heute ging es dann noch auf eine schön Rundwanderung nach Baar zum Lorzentobel und der Hölgrotte. Den ausführlichen Bericht gibt es dort im Fotoalbum.

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