GreatEMU

Der Blog zu meiner Auswanderung in die Schweiz

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#33 – Ausflug nach Montreux

…und weil ich solange nichts veröffentlicht habe gibt es jetzt direkt noch eine neue Bildergalerie hinterher.

Mitte Oktober haben wir uns mit einer Gemeindekarte auf den Weg nach Montreux gemacht. Die Verbindung von Luzern über Bern und Lausanne nach Montreux klappte, wie gewohnt, reibungslos.
Als erste Aktion wollten wir uns in der Nähe von Bahnhof etwas fürs Znüni besorgen. Wir haben festgestellt, dass man auch ohne Französisch-Kenntnisse nicht verhungern muss.

Dank der südlichen Lage war es noch angenehm warm am Genfer See. An der Seepromenade gab es zahlreiche Marktstände, mit unterschiedlichsten Waren.
Nach 15 Minuten Fussweg öffnete sich die Promenade zu einem Marktplatz hin und wir gelangten zur Freddie Mercury Statue die mit Blumen und Liebesbriefen reicht geschmückt war.

Der Besuch des Queen Museums im Casino von Montreux war natürlich Pflicht und schon etwas emotional.
Beeindruckend war auch die Aussenfassade des Museums, die mit zahllosen Widmungen von Menschen aus der ganzen Welt gespickt war.

Auf Grund des schönen Wetters haben wir uns dann zu Fuss auf den Weg zum Schluss Chillon gemacht.
Das Schloss ist eine beeindruckende Anlage, dir man auf einem wunderlich langen Rundgang besichtigen kann.

Leider war unser Timing nicht so gut, so dass wir nicht wie geplant mit dem Schiff zurückfahren konnten. Aber in der Nähe des Schlossen befindet sich auch ein ÖV-Anschluss. Dadurch blieb uns der lange Fussweg zum Bahnhof von Montreux erspart.

Die Fotos findet ihr in der Galerie.

#32 Steuerbescheide

Nun ist mehr als ein Jahr nach meinem letzten Blog-Eintrag vergangen. Aber die aktuellen Umstände verschaffen mir Zeit, mal wieder etwas zu schreiben.
Aus einem meiner letzten Beiträge ist noch eine Frage offen: Was ist aus dem Antrag zur Nachberechnung der Quellensteuer geworden?

Zunächst kann ich sagen, dass sich das Steueramt ziemlich genau an die angekündigte Bearbeitungszeit von 12 Monaten gehalten hat. Schlussendlich hat es sogar über 1 Jahr gedauert, bis ich den endgültigen Entscheid erhalten habe.
Aber immerhin wurden nahezu alle Angaben akzeptiert, so dass ich mehrere Hundert Franken zurückerstattet bekommen habe. Meine Ausgaben für ein Darlehn und Unterhaltszahlungen wurde akzeptiert. Lediglich bei den Fahrkosten wurden Abstriche gemacht.
Ich kann also allen Quellensteuer-Zahler, die gewissen zusätzliche Ausgaben haben, empfehlen eine Nachberechnung der Quellensteuer zu beantragen.

Mit der Beantragung der Nachberechnung zur Quellensteuer für das Jahr 2018 wollte ich dann warten, bis ich den Bescheid aus dem Jahr 2017 erhalten habe. So wollte ich prüfen, ob es sich überhaupt lohnt und welche Ausgaben ich überhaupt absetzen kann. Da die Bearbeitung aber solange gedauert hat, war die Frist für die Einreichung der Unterlagen für 2018 leider schon verstrichen.

Zum Thema Steuern beschäftige mich dann als nächstes die Frage, ab wann ich zur Zahlung der regulären Steuer verdonnert werde. Dies geschieht dann, wenn man in einem Jahr eine gewisse Gehaltsgrenze übersteigt. Bis dato wusste ich nicht, ob das Netto- oder Bruttoeinkommen dafür ausschlaggebend ist. (Weitere Erklärungen zum Thema Steuern (im Kanton Luzern) gibt es hier: Kanton Luzern )
Am Anfang des Jahres bekam ich dann zunächst ein Schreiben der Steuerverwaltung Luzern, dass ich auf Grund meine Brutto-Gehalts eine ordentliche Steuererklärung abgeben müsse. Die Unterlagen würden mir dann von der Gemeinde zugestellt werden.

Bis ich dann die Unterlagen des regionalen Steueramtes erhalten habe vergingen doch einige Wochen.
Zum Aufüllen der Steuererklärung kann man sich ein Programm herunterladen, dass ziemlich intuitiv zu bedienen ist. Im Vergleich zur deutschen Steuererklärung sind alles in allem vielleicht ein Dutzend Angaben zu machen.
Besonders praktisch: Formulare können direkt in das Programm hochgeladen werden und am Ende gibt man eine ID ein, die einem mit dem Schreiben mitgeteilt wurde. Dann kann man die Steuererklärung direkt online einreichen. Im letzten Schritt werden dann auch direkt die einzelnen Beträge für Bundes-, Kantons- und Gemeindesteuer angezeigt. So kann man direkt die Differenz zur gezahlten Quellensteuer berechnen.

Bis zur Antwort des Steueramts dauerte es auch keine 2 Wochen. Und tatsächlich – ich bekomme wieder einen ordentlichen Betrag zurück. 🙂
Mit der Antwort erhielt ich auch direkt ein Schreiben, wie mit meinem Überschuss umgegangen werden soll. Anrechnung auf die kommende Steuer oder Auszahlung…
Bis ich den Betrag dann auf meinem Konto hatte verging auch gerade mal 1 Woche.

Inzwischen habe ich auch schon die ordentliche Steuererklärung für das Jahr 2019 eingereicht. Durch meinen Umzug in die (steuergünstige) Gemeinde Eich wird die Rückzahlung wohl noch etwas höher ausfallen.

#31: Zermatt und Matterhorn

Wie im letzten Beitrag erwähnt gab es schon wieder einen neuen Ausflug.

Diesmal hat es uns mit Hilfe der Gemeinde-Tageskarte ins Wallis, nach Zermatt verschlagen. Die Zugfahrt dauerte etwas über 3 Stunden. Es kam zu einer Verzögerung, da aus Sicherheitsgründen Lawinen gesprengt werden mussten.

Mein erster Eindruck von Zermatt war eher erdrückend. Es war eine riesige Menschenmasse am Bahnhof. Ein Kommen und Gehen von Touristen und eine enorme Logistik in Bezug auf den Transport des ganzen Gepäcks.

Die ersten Schritte im „Dorf“ konnten meinen Eindruck nicht ins Positive kehren. Alles zu gross, zu protzig, zu voll. Einzig angenehm war die Autofreiheit. Allerdings sorgten die zahlreichen Elektrobusse nicht dafür, dass man unbeschwert durch die Strassen laufen konnte.
Angenehmer wurde es erst im hinteren Teil von Zermatt, wo nicht mehr so viel Fussvolk unterwegs war und wo man in den Seitenstrassen einen Blick auf das alte, traditionelle Zermatt werden konnte.

Aber letztendlich waren wir ja wegen dem Matterhorn hier.
Und dieser Anblick ist wirklich imposant!
Man kennt diesen Gipfel zwar von zahlreichen Fotos, aber diesen riesigen, spitzen Felsen live zu sehen ist doch etwas ganz anderes.

Auf dem Rundweg konnte man immer wieder einen Blick erhaschen und jedesmal war man beeindruckt.

Beeindruckend waren auch die ständigen Detonationen, die man hören konnte. Und wenn man erstmal den Hubschrauber entdeckt hatte, konnte man auch die Explosionen im Schnee sehen.

 

Da es keine Beschwerden zur neuen Fotogalerie gab, wende ich hier die gleiche technische Lösung an. Die Bilder gibt es demnach hier.

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